11 Gründe, Deine Stadt zu hassen

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Egal in welcher Stadt Du lebst und egal was die anderen Leute in Deiner Stadt so angesagt, so aufregend, so unvergleichlich An “dieser Stadt” finden. Gründe eine Stadt zu hassen, gibt es immer. Man muss sie nur finden.


Menschen

In einer Stadt leben einfach sehr viele Menschen.


Ewige Bauprojekte

Es muss ja nicht gleich ein Flughafen sein. Ob Fußgängerunterführung, Umgehungsstraße oder Shopping Mall: Für irgendeinen nutzlosen Scheiß verschwendet deine Stadtverwaltung sicher ihr Geld.

Berlin – Baustelle Stadtschloss

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Deine Nachbarn

Sie wohnen über, unter und neben Dir. Sie hören laut Musik, sie trampeln über Dir rum, sie blockieren mit ihren Kinderwägen den Hausflur. Und wenn sie Dir mal über den Weg laufen, kriegen sie nicht mal ein “Hallo” über die Lippen. Hättest Du Dein eigenes Haus auf dem Dorf, wärst Du von diesen Problemen verschont.


Hundekacke

ÜBERALL IST HUNDEKACKE! Und gerade in der depressivsten Zeit der Welt, beim Übergang vom Herbst in den Winter, liegt die Kacke auch noch versteckt unter Laub. Wenn das kein Grund für schlechte Laune ist, wissen wir auch nicht.


Mobilität

Mal spontan von A nach B kommen? Klar, könnte man den Bus nehmen. Da muss man aber eben Glück haben, dass er planmäßig fährt. Und dann nicht überfüllt ist. Und dann keiner einen Döner isst. Alternative “Auto”? Haha. Das denken sich leider zu viele – am schnellsten ist man vielleicht noch mit dem Fahrrad. Aber für Fahrradfahrer hat die Stadt kein Herz.


Wohnungssuche

Alle wollen in die Stadt. Und alle wollen in das angesagteste Viertel. Eine Wohnung finden? Vergiss es. Wenn Deine Eltern kein Einkommen von 20.000 Euro haben wirst Du wohl eher im Keller wohnen dürfen. Wenn überhaupt.

hopes and dreams #berlin #wohnungsbesichtigung #flatsinberlin

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Schöne Orte

Schöne Orte gibt es wenige, aber dafür viele Menschen, die gerne an schöne Orte gehen. Wenn Du es denn mal schaffen solltest, Deine dunkelgraue Komfortzone zu verlassen und Dir alltagstaugliche Kleidung anzuziehen, wirst Du – am Wunschort angekommen – direkt enttäuscht: Alles voll. Überlaufen. Laut. Sodass Du unweigerlich umkehrst, um Dich wieder in Deinem Bett zu verkriechen.

Gorgeous summer light. Let's enjoy it while it lasts 🙃

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Keime

Die Keimzahl in Städten wächst proportional mit ihrer Einwohneranzahl. Ein einziges Mal am Falschen Griff in der U-Bahn festgehalten und zack: AIDS. Mit dieser stetigen Angst im Nacken lebt es sich einfach nur furchtbar.


Party-People

Am Wochenende sind sie einfach überall. Ob Du Dir nachts um 3 Uhr Deine Tiefkühlpizza im Späti kaufen willst, oder morgens entspannt Kippenstummel auf dem Gehweg sammeln möchtest. Überall sind besoffene Menschen, die denken, dass sie glücklich seien, und versperren Dir den Weg.

😂 #berlin #sysiphos

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Notfälle

Dauernd tönt das Martinshorn, dauernd kriegst Du einen halben epileptischen Anfall, wenn Dein Zimmer mitten in der Nacht zur Blaulichtdisko wird. Entspannt ist anders.

#polizeieinsatz

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Parkplatzsuche

Anhänger, Einfahrten, Ausfahrten, Container, Kurven, Halteverbote, Einbahnstraßen, Gehwege, Roller, Gerüste, Bushaltestellen, Bäume, andere Autos – Wer selbst ein Auto besitzt, der weiß: Das sind die Gegner eines Parkplatzsuchenden. Denn Parkplatzssuche ist Krieg. Nichts macht weniger Spaß. Wirklich. Nichts.

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